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1946 von Schlesien ins Münsterland vertrieben – Zeitzeugen berichten

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1946 von Schlesien ins Münsterland vertrieben - Zeitzeugen berichten

Als Folge des verlorenen Zweiten Weltkriegs wurden Millionen von Menschen aus den vormals deutschen Ostgebieten vertrieben und gen Westen deportiert. Große Eisenbahntransporte erreichten 1946 auch das Münsterland. Im Kreis Coesfeld erfolgte die Verteilung auf den knappen Wohnraum unter anderem über das Kreisdurchgangslager Lette bei Coesfeld. Das Lager hinterließ einen prägenden Eindruck bei den Ankömmlingen.

Im Juli 2014 und August 2015 wurde in Coesfeld auf Initiative des Vereins „Denkmal Barackenlager Lette e.V.“ ein umfangreiches Interviewprojekt durchgeführt. Ziel war, neben der eigentlichen Lagergeschichte auch die persönlichen Vertreibungs- und Integrations-Erinnerungen der kleiner werdenden Erlebnisgeneration zu dokumentieren. Aus dem umfangreichen Filmmaterial entstand dieser Film. Die Schilderungen der Protagonist:innen machen deutlich, wie nachhaltig Flucht und Vertreibung auch nach vielen Jahrzehnten im persönlichen Leben nachwirken. So kann der Film auch dazu beitragen, mehr Verständnis für Situation und Gefühle heutiger Migranten in Deutschland und Europa zu entwickeln.

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